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Christiane Schauder erhält die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Die gesellschaftlich engagierte Malerin Christiane Schauder erhält die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz!

Der LFR gratuliert ganz herzlich seiner Kassenprüferin, Christiane Schauder, zu der am 2. Dezember von Kultusministerin Vera Reiß in einer feierlichen Verleihung überreichten Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz! Die Auszeichnung wird der Malerin von Ministerpräsidentin Malu Dreyer aufgrund ihres herausragenden Engagements zur Förderung und Unterstützung von Frauen im Berufsleben und des kulturellen Lebens ganz allgemein in Rheinland-Pfalz verliehen. So trug sie u.a. entscheidend zum Erfolg des vom Kultusministerium geförderten Projektes „Mentoring-Projekt für bildende Künstlerinnen" bei.

In ihrer Ehrung nannte Kultusministerin Reiß unter anderem ihre ehrenamtliche Aktivitäten für das Kommunale Kino CinéMayence, sie gehörte 1984 zu den Gründungsmitgliedern dieses Programmkinos, sowie die Veranstaltung „...3x klingeln!", mit der sie gemeinsam mit ihrem Mann Günter Minas 1997 die "kleinste Biennale der Welt" in der Mainzer Neustadt ins Leben rief, auch würdigte sie ihre Tätigkeit im Soroptimist International Club Mainz, und dass für Christiane Schauder auch die Förderung von Musik und Literatur wichtig ist. Regelmäßig gibt sie dafür Raum in doppeltem Sinn in ihrem Atelier für Jazzkonzerte und Lesungen.

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Pressemitteilung Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e.V. 11.10.2014

Zur Geburt nach Cottbus? Geburten ohne Hebammen – das müssen wir alle verhindern!

Der Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz hat deshalb am 11.10.2014 eine Podiumsdiskussion in Mainz organisiert. Im Juli 2016 endet endgültig die Laufzeit der Beruftshaftpflicht-versicherung für ca. 3.500 Hebammen, die auch Geburtshilfe leisten, nach nochmaligem 20%-igen Beitragsanstieg auf über 6.000.-€/Jahr in 2015. Die Vergütung der Hebammen entspricht nicht der elementaren Leistung in unserer Gesellschaft. Immer mehr Hebammen verlassen ihren Beruf, die Versorgung ist gefährdet, obwohl es zur Zeit insgesamt 21.000 Hebammen in Deutschland gibt, die teils angestellt und teils freiberuflich tätig sind.

Der Berufshaftpflicht-Beitrag ist für die Hebammen kaum zu erwirtschaften. Die Tragik liegt einerseits bei den ständig steigenden Schadenssummen beim Eintreten eines Ernstfalles. Denn auf Seiten der  Versicherer sind die Kosten bei weitem nicht durch die Prämien gedeckt. Diese Preisspirale muss durchbrochen werden! Hier sind die Sozialversicherungsträger gefragt.

Anderseits gibt es auf der Einkommensseite der Hebammen durch die Bindung an das Beitragsstabilitätsgesetz kaum Verhandlungsspielräume mit den Krankenkassen. Eine freiberufliche Hebamme verdient im Durchschnitt unter 8,50€ pro Stunde und das bei Vollzeit.

Während die Vergütung für Beleggeburten in der Zeit von 1990 bis 2014 nur um 82 Prozent auf durchschnittlich 300 € gestiegen ist, wurde die Versicherungsprämie um über 2.700 Prozent auf 5.091€ erhöht.

Die Konsequenz: Über 25% der Hebammen haben die freiberufliche Geburtshilfe seit 2008 aufgegeben. Erschwerend kommt in Rheinland-Pfalz das Problem hinzu, dass nur 50% der Studienkapazitäten für die Ausbildung zur Hebamme zur Verfügung stehen.

Auch die angestellten Hebammen im Krankenhaus haben kein Zuckerschlecken. Unzählige Überstunden, zunehmende Teilzeitarbeit, hoher Personalmangel sowie zunehmend berufsfremde Tätigkeiten kennzeichnen ihren Arbeitsalltag.

670.000 Geburten ohne Hebammen sind für die Gesellschaft nicht hinnehmbar. Werdende Eltern brauchen Sicherheit und das breite Leistungspaket, das ihnen die Hebammen vor, während und auch nach der Geburt bieten können. Schon jetzt können sie den Geburtsort nicht mehr frei wählen, die Konzentration der Geburtenhilfen schreitet immer weiter fort. Viele Eltern finden keine Hebamme mehr. Ein Elternpaar berichtete, dass sie beim ersten Kind in Cottbus gar kein Problem hatten, eine Hebamme zu finden, in Rheinland-Pfalz jetzt aber für ihr zweites Kind keine Hebamme gefunden haben. Die Problematik ist besonders groß in ländlichen Regionen. An eine flächendeckende Grundversorgung ist nicht zu denken. Dagegen laufen auch die Ärzte Sturm.

Lösungsansätze gibt es viele, aber kein Ergebnis. Die Zeit läuft den Akteuren davon. Deshalb fordert der Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e.V.  die Landes- und Bundespolitik, die Krankenkassen und die Versicherer auf, mit den Hebammen eine Lösung zu erarbeiten, die die dauerhafte  Geburtsbegleitung  durch Hebammen auch nach über 5.000 Jahren weiter sicherstellt. Frau Merkel hat versprochen, das zur Chefsache zu machen. Dafür ist jetzt höchste Zeit. Wir erwarten, dass die Politiker und Politikerinnen in Rheinland-Pfalz ihr dabei tatkräftig unter die Arme greifen.

Wir appellieren an die Gesellschaft sowie die Medien, die Hebammen in ihrem Kampf zu unterstützen!

Bundesverdienstkreuz für Gabriele Hufen

Frau Gabriele Hufen hat für ihr großes ehrenamtliches Engagement im Bereich der Frauenpolitik von Frau Ministerin Irene Alt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 13.11.2014 überreicht bekommen. Sie gehörte unserem Vorstand von 2009 bis 2013 an.

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Fachtag mit Ministerin Irene Alt

Presseerklärung Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e.V. – Fachtag mit Ministerin Irene Alt

Mainz. Zur Fachveranstaltung „Frauen & Gewalt. Erkennen. Helfen. Verhindern." hat der Landesfrauenrat in diesem Jahr eingeladen. Vor der Mitgliederversammlung werden im Hörsaal der Hautklinik der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz um 9:30 Uhr Gäste und Vertreterinnen der 32 Mitgliedsverbände wieder zu Lernenden. Die erste Vorsitzende, Dr. Franziska Adam-Umbach, begrüßt, dann spricht Frauenministerin Irene Alt zu den Verbandsfrauen und Gästen aus unterschiedlichen Berufsgruppen, auch aus dem Landesfrauenrat Hessen. Die Ministerin findet klare, ermutigende und richtungsweisende Worte. Worte, die angesichts des Fachthemas des Vormittags die Bedeutung des Landesfrauenrats in Rheinland-Pfalz unterstreichen. Gewalt gegen und an Frauen setzt der Landesfrauenrat ein klares Nein entgegen! Ihm liegt daran, die Gewaltspirale zu unterbrechen und zu einer „Kultur des Hinsehens" zu ermutigen. Die kompetenten Referentinnen, Dr. Verena Héroux vom Institut für Rechtsmedizin und Eva Jochmann vom Frauennotruf Mainz, visualisieren die Gewalt in engen sozialen Beziehungen und erschließen für und mit dem Plenum den Zugang zu den vorhandenen Hilfesystemen. Die Mitgliederversammlung zieht aus dem Vormittag ein besonderes Resümée: Frauen & Gesundheit als ein unendlich wichtiger und zu spezifizierender Bereich wird den Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz 2014 beschäftigen.

 

image Min. Alt 26.10.13
Ministerin Irene Alt, Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen RLP.

 

Bild 3 Gruppenfoto
Ulrike Kahl-Jordan, Sigrid Esser (1. Vors. LFR Hessen), Rita Czymai (stv. Vors. LFR Hessen), Kristin Flach-Köhler (Ev. Frauen in Hessenu.Nassau), Dr. F. Adam-Umbach (1. Vors. LFR RLP), Ingeborg Zohlnhöfer

 

 

 

 

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