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Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung der freiberuflichen Hebammen kommt einem Berufsverbot gleich

Mainz, 05.05.2014

Der Landesfrauenrat RLP hat am Protesttag seinem Mitgliedsverband, den Hebammenverband RLP, aktiv unterstützt. Der Protestzug mit der Forderung "für eine Zukunft mit Hebammen" zog mit ca. 3500 Teilnehmer durch die Innenstadt Mainz und endete mit einer Abschlusskundgebung auf dem Gutenbergplatz. Die Landesvorsitzende des RPF Hebammenverbandes, Gabi Bauer, forderte stellvertretend für alle Hebammen lautstark eine finanzielle Entlastung ihrer freiberuflichen Kolleginnen. Rund einviertel der Hebammen haben bereits schon ihren Beruf aufgegeben müssen.

Für freiberufliche Hebammen ist die Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung ab 1.7. auf ca. 5.100 € eine Frage der finanziellen Existenz. Sie steht nicht in Relation, zu dem was eine Hebamme für eine Betreuung und die Geburt bekommt.

Für Berufsanfängerinnen ist die Versicherungsprämie zur einer Hürde geworden - somit grenzt es an ein indirektes Berufsverbot.

Hebammen sind eine wichtige Stütze für werdende Mütter. Sie betreuen Frauen nicht nur während der Geburt, sondern auch schon während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt, sind sie wichtige Ansprechpartnerinnen für Baby und Mutter.

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